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Die Darmflora: das mikrobielle Kraftwerk des Pferdes

Der Dickdarm des Pferdes beherbergt ein hochkomplexes biologisches Ökosystem aus Milliarden von Mikroorganismen – überwiegend Bakterien, aber auch Hefen und Pilzen -, die in enger Gemeinschaft miteinander arbeiten. Diese Darmflora übernimmt zentrale Aufgaben in der Nährungsverwertung, die das Pferd mit seiner eigenen enzymatischen Verdauung in Magen und Dünndarm nicht leisten kann. Ohne diese mikrobielle Fermentation wäre eine Verwertung von Heu und Gras nicht möglich.

Dabei gibt es nicht die eine „perfekte“ Darmflora für ein Pferd. Zusammensetzung und Aktivität unterscheiden sich je nach Rasse, Region, Fütterung, Haltung und Jahreszeit. Entscheidend ist sowohl Stabilität als auch auch die funktionelle Zusammensetzung der mikrobiellen Gemeinschaft. Es müssen vor allem jene Mikroorganismen in ausreichender Zahl vorhanden sein, die Zellulose und andere Strukturfasern effizient abbauen. Erst durch ihre Stoffwechselarbeit entstehen flüchtige Fettsäuren als wichtigste Energiequelle des Pferdes sowie lebensnotwendige Vitamine – insbesondere Teile des Vitamin-B-Komplexes und Vitamin K.

Andererseits kann eine Darmflora durchaus "falsch" stabil sein, etwa in einem dauerhaft sauren Milieu, und dennoch physiologisch ungünstig arbeiten. In einem solchen Fall verschiebt sich die mikrobielle Gemeinschaft zugunsten säuretoleranter Keime, während wichtige faserabbauende Bakterien zurückgedrängt werden. Die Fermentation von Zellulose und Hemizellulose wird ineffizienter, die Bildung flüchtiger Fettsäuren nimmt ab und auch die körpereigene Produktion von B-Vitaminen kann sinken. Obwohl das System äußerlich ruhig erscheint, gerät der Organismus dadurch schleichend in eine Unterversorgung.

Was bedeutet „Fermentation“?

Fermentation ist ein mikrobieller Gärprozess, bei dem Mikroorganismen pflanzliche Bestandteile unter Sauerstoffausschluss abbauen. Dabei nutzen die Bakterien komplexe Kohlenhydrate wie Zellulose, Hemizellulose oder Pektin aus der Nahrung als Energiequelle. Sie zerlegen diese Stoffe in kleinere Bausteine und setzen dabei eine Vielzahl von Stoffwechselprodukten frei.

Diese Stoffwechselprodukte erfüllen unterschiedliche Funktionen. Ein Teil wird direkt vom Pferd genutzt – vor allem die flüchtigen Fettsäuren, die über die Darmwand aufgenommen werden und als zentrale Energiequelle dienen sowie diverse Vitamine. Andere Stoffwechselprodukte werden wiederum von weiteren Mikroorganismen weiterverarbeitet. Die Darmflora funktioniert somit wie ein arbeitsteiliges Netzwerk, in dem ein Mikroorganismus das Substrat des anderen bildet.

Es entstehen jedoch nicht ausschließlich „nützliche“ Substanzen. Bei jeder Fermentation fallen auch Nebenprodukte an, darunter organische Säuren, Gase oder stickstoffhaltige Verbindungen. In einem ausgewogenen System werden diese Mengen reguliert, weiterverarbeitet oder ausgeschieden. Gerät die mikrobielle Gemeinschaft jedoch aus dem Gleichgewicht, können bestimmte Stoffwechselwege überwiegen. Dann verschiebt sich das Milieu im Dickdarm, und die Nebenprodukte können problematisch werden. Entscheidend ist also nicht nur, dass fermentiert wird – sondern wie, von wem und in welchem Tempo.

Fasern sind nicht gleich Fasern

Strukturfasern wie Zellulose und Hemizellulose werden vergleichsweise gleichmäßig und pH-stabil fermentiert. Sie liefern kontinuierlich Fettsäuren sowie Vitamine und passen somit gut zur natürlichen Verdauungsphysiologie des Pferdes.

Pektine, beispielsweise aus Rübenfasern oder jungen Pflanzenanteilen, sind deutlich leichter fermentierbar. Sie werden schneller umgesetzt und führen zu einer schnelleren Säurebildung. In moderaten Mengen ist das kein Problem. Problematisch wird es, wenn große Mengen leicht fermentierbarer Substrate plötzlich in den Dickdarm gelangen. Dann steigt die mikrobielle Aktivität abrupt an, und das Milieu kann sich innerhalb kurzer Zeit verändern.

Fruktane sind wasserlösliche Speicherzucker und können von vielen Gräsern besonders im Frühjahr hohen Mengen gebildet werden. Gelangen größere Fruktanmengen plötzlich in den Dickdarm, werden sie sehr rasch fermentiert. Dabei entstehen vermehrt organische Säuren, die den pH-Wert deutlich absenken können. Diese plötzliche Ansäuerung verändert die Zusammensetzung der Darmflora schlagartig. Faserabbauende Bakterien werden gehemmt oder sterben ab, während säuretolerante Keime sich vermehren. Beim Absterben empfindlicher Bakterien werden zudem Zellbestandteile freigesetzt, die den Stoffwechsel stark belasten können. Dieses Szenario gilt als ein zentraler Mechanismus bei der sogenannten Frühjahrshufrehe, wenn Pferde nach längerer Heufütterung plötzlich große Mengen fruktanreichen Grases aufnehmen.

Ein weiterer Bestandteil pflanzlicher Fasern ist Lignin, also Holzfaser. Lignin ist praktisch unverdaulich und kann von der Darmflora nicht genutzt werden. Dennoch erfüllt es eine wichtige Funktion. Als strukturgebender Ballaststoff sorgt es für Volumen, stimuliert die Darmbewegung und stabilisiert die Passagegeschwindigkeit. Es liefert keine Energie, ist aber mechanisch für ein funktionierendes System unverzichtbar.

Was die Darmflora für das Pferd produziert

Die Darmflora ist kein bloßer Abbauapparat für Faserreste. Sie ist ein aktives Produktionssystem, das dem Pferd täglich Energie und lebenswichtige Mikronährstoffe zur Verfügung stellt. Ihre wichtigste Leistung ist die Bildung flüchtiger Fettsäuren – vor allem Acetat, Propionat und Butyrat – aus Zellulose und anderen pflanzlichen Strukturfasern. Diese Fettsäuren werden über die Darmwand aufgenommen und gelangen in den Blutkreislauf. Dort stehen sie den Körperzellen, insbesondere den Muskelzellen, direkt als Energiequelle zur Verfügung. Gerade bei gleichmäßiger, aerober Muskelarbeit, also bei ruhiger Bewegung im Schritt, wie sie evolutionär für die Futtersuche typisch war, stellen diese Fettsäuren eine äußerst effiziente Energiequelle dar. Das Pferd gewinnt einen erheblichen Teil seiner täglichen Energie nicht aus Zucker, sondern aus mikrobiell fermentierten Pflanzenfasern.

Neben Energie produziert die Darmflora in relevantem Umfang Vitamine, die für den Stoffwechsel unverzichtbar sind. Besonders bedeutsam sind dabei Teile des Vitamin-B-Komplexes sowie Vitamin K. Vitamin B6 spielt eine zentrale Rolle im Eiweißstoffwechsel, bei der Bildung von Neurotransmittern und in der Energiegewinnung. Darüber hinaus ist es wesentlich an der sogenannten Biotransformation beteiligt – also an der Umwandlung und Entgiftung körpereigener Stoffwechselzwischenprodukte sowie körperfremder Substanzen. Ohne eine ausreichende Versorgung mit Vitamin B6 geraten Entgiftungsprozesse ins Stocken, was langfristig die Stoffwechselstabilität beeinträchtigen kann.

Vitamin B12 wird ausschließlich von Mikroorganismen gebildet und ist für Blutbildung, Zellteilung und Nervenfunktion unverzichtbar. Ein Mangel wirkt sich nicht nur auf Leistungsfähigkeit und Regeneration aus, sondern kann auch neurologische Symptome begünstigen und die Produktion von Blutkörperchen hemmen.

Auch Vitamin K entsteht in nennenswertem Umfang durch bakterielle Synthese im Dickdarm und ist für die Blutgerinnung sowie den Knochenstoffwechsel notwendig. Darüber hinaus werden weitere B-Vitamine wie Biotin, Niacin und Riboflavin gebildet, die unter anderem für Haut-, Huf- und Energiestoffwechselprozesse gebraucht werden.

Eine gut funktionierende Darmflora stellt somit nicht nur Energie bereit, sondern versorgt den Organismus mit essenziellen Mikronährstoffen, die das Pferd weder selbst bilden noch in ausreichender Menge direkt aus rohfaserreicher Nahrung beziehen könnte. Gerät dieses System aus dem Gleichgewicht, können Energieproduktion, Vitaminversorgung und Stoffwechselregulation gleichzeitig beeinträchtigt werden. Die Folgen zeigen sich oft schleichend – in verminderter Leistungsfähigkeit, erhöhter Entzündungsbereitschaft, nervlicher Instabilität oder reduzierter Regenerationsfähigkeit.

Wenn das Gleichgewicht kippt – pH-Verschiebung und ihre Folgen

Die Darmflora arbeitet nur dann optimal, wenn das Milieu im Dickdarm relativ stabil bleibt. Entscheidend ist dabei vor allem der pH-Wert. Unter physiologischen Bedingungen liegt er leicht sauer bis nahezu neutral – ein Bereich, in dem strukturabbauende Bakterien effizient arbeiten können.

Gelangen jedoch größere Mengen schnell fermentierbarer Nährstoffe in den Dickdarm – etwa Fruktane aus jungem Weidegras, hohe Pektinmengen oder unverdaut gebliebene Stärke aus Kraftfutter – verändert sich die Dynamik der Fermentation. Diese Stoffe werden deutlich schneller umgesetzt als stabile Zellulosefasern. Dabei entsteht in kurzer Zeit vermehrt Säure.

Sinkt der pH-Wert zu stark ab, geraten empfindliche Faserverdauer unter Druck. Einige Bakterienarten sterben ab, andere säuretolerantere gewinnen die Oberhand. Die Zusammensetzung der Darmflora verschiebt sich innerhalb weniger Stunden. Dieser Prozess kann zunächst äußerlich unauffällig verlaufen, verändert jedoch die gesamte Stoffwechselaktivität im Dickdarm. Und er hat massive Auswirkungen auf die Versorgung des Pferdes.

Auswirkung von Raufutterpausen

Neben rasch fermentierbaren Substraten beeinflusst auch die Dauer der Futterpausen die Stabilität der Darmflora erheblich. Der Dickdarm ist auf eine kontinuierliche Zufuhr von Faserstoffen ausgelegt. Strukturfasern dienen nicht nur als Energielieferant, sondern vor allem als dauerhaftes Substrat für die Mikroorganismen. Fehlt dieses Substrat über mehrere Stunden, sinkt die mikrobielle Aktivität deutlich. Bestimmte faserabbauende Bakterienpopulationen nehmen in ihrer Zahl ab, weil ihnen die Nahrungsgrundlage entzogen wird.

Dieser Rückgang erfolgt nicht abrupt, sondern schrittweise. Untersuchungen zeigen jedoch, dass bereits mehrstündige Raufutterpausen messbare Veränderungen in der mikrobiellen Zusammensetzung und Stoffwechselaktivität verursachen können. Wird anschließend wieder gefüttert, muss sich das System erneut anpassen. Die Mikroorganismen beginnen wieder zu wachsen, doch dieser Aufbau benötigt Zeit. Wiederholen sich längere Fresspausen regelmäßig, entsteht ein zyklisches Auf und Ab der mikrobiellen Aktivität – mit entsprechenden Schwankungen in Fermentation, Fettsäureproduktion und Vitaminbildung.

Gasbildung und aufgeblähter Bauch

Mit der veränderten Zusammensetzung der Darmflora geht häufig eine vermehrte Gasproduktion einher. Gase entstehen grundsätzlich bei jeder mikrobiellen Aktivität. Wird jedoch sehr schnell fermentiert, kann die Gasbildung stark ansteigen.

Gleichzeitig verändern diese Gase den Vorschub des Nahrungsbreis im Dickdarm. Der Darminhalt wird nicht mehr gleichmäßig weitertransportiert, sondern teilweise verzögert bewegt. Das Pferd wirkt aufgebläht, der Bauch erscheint gespannt oder „fassförmig“. Dieses Bild ist weniger ein Zeichen von „zu viel Futter“, sondern häufig Ausdruck einer fermentativen Verschiebung im Dickdarm.

Auswirkungen auf die Darmwand – Barrierefunktion, Entzündung und Kotwasser

Schon kleinere Verschiebungen im mikrobiellen Milieu können direkte Folgen für die Darmwand haben. Die Schleimhaut ist von einer schützenden Schleimschicht überzogen, die als erste Barriere gegen mechanische und chemische Reize wirkt. Diese Schleimschicht trennt die empfindlichen Epithelzellen vom Darminhalt und verhindert, dass aggressive Stoffwechselprodukte oder bakterielle Bestandteile unmittelbar mit der Darmwand in Kontakt kommen.

Kommt es zu einer verstärkten Säurebildung, verändern sich die Bedingungen im Darmlumen deutlich. Bestimmte Stoffwechselprodukte können die Schleimschicht angreifen und ausdünnen. Wird diese instabiler, verlieren die darunterliegenden Epithelzellen einen wichtigen Schutzmechanismus. Gleichzeitig kann die Schleimproduktion selbst beeinträchtigt werden, da das gesamte System unter Stress gerät.

Auch die sogenannten Tight Junctions – die engen Verbindungen zwischen benachbarten Darmepithelzellen – können unter diesen Bedingungen in ihrer Funktion gestört werden. Diese Verbindungen sind entscheidend für die selektive Durchlässigkeit der Darmwand. Sie bestimmen, welche Stoffe kontrolliert in den Organismus gelangen dürfen und welche im Darmlumen verbleiben müssen. Bei anhaltender Reizung, pH-Verschiebung oder erhöhter Konzentration irritierender Stoffwechselprodukte können diese Zellverbindungen gelockert werden. Die Barriere wird durchlässiger, sodass mikrobielle Bestandteile oder größere Moleküle leichter in die Schleimhaut eindringen können.

Die Folge ist eine Aktivierung des Immunsystems in der Darmwand. Immunzellen reagieren auf die vermehrte Belastung mit der Ausschüttung von Botenstoffen, wodurch eine lokale Entzündungsreaktion entsteht. Diese Entzündung bleibt häufig niedriggradig und chronisch, wirkt jedoch auf den gesamten Organismus. Der Dickdarm ist nicht nur Verdauungsorgan, sondern zugleich ein immunologisches Zentrum – Veränderungen hier können systemische Auswirkungen haben.

In der Praxis äußern sich solche Prozesse häufig unspezifisch. Pferde zeigen mitunter Bauchunwohlsein, reagieren empfindlicher im Flankenbereich oder entwickeln vermehrte Darmgeräusche. Bei anhaltender Störung der Wasser- und Elektrolytregulation im Dickdarm kann Kotwasser auftreten. Dieses entsteht nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit einer veränderten mikrobiellen Aktivität, einer gestörten Schleimhautfunktion und einer beeinträchtigten Transportdynamik.

Wichtig ist dabei: Solche Veränderungen müssen nicht akut dramatisch verlaufen. Wiederholte, moderate Verschiebungen des mikrobiellen Gleichgewichts können über Monate oder Jahre eine chronische Reizung der Darmwand fördern. Erst unter zusätzlicher Belastung – etwa bei abruptem Futterwechsel oder saisonalen Fruktanspitzen – werden die Symptome dann deutlich sichtbar.

Wissenschaftlicher Stand – viel Wissen, noch mehr offene Fragen

Die Forschung zur Darmflora des Pferdes hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. Moderne molekularbiologische Verfahren – insbesondere genetische Sequenzierungstechniken – ermöglichen es heute, die Zusammensetzung mikrobieller Gemeinschaften sehr genau zu analysieren. Dabei zeigt sich eine beeindruckende Vielfalt. Jedes Pferd besitzt gewissermaßen ein eigenes mikrobielles Profil. Unterschiede ergeben sich durch Rasse, Alter, Fütterung, Haltung, Jahreszeit, Umweltbedingungen und individuelle Stoffwechseleigenschaften.

Was bislang jedoch nicht eindeutig definiert werden konnte, ist eine „Ideal-Darmflora“ im Sinne einer festen Liste bestimmter Bakterienarten mit klaren Prozentwerten. Vielmehr zeigt sich, dass funktionelle Stabilität wichtiger ist als eine bestimmte taxonomische Zusammensetzung. Entscheidend ist nicht, ob exakt dieselben Keime vorhanden sind, sondern ob die funktionellen Gruppen ausreichend vertreten sind – insbesondere jene Mikroorganismen, die Strukturfasern zuverlässig fermentieren, stabile Fettsäuremuster erzeugen und die Schleimhautbarriere unterstützen.

Ebenso deutlich wird, dass abrupte Futterwechsel, hohe Mengen rasch fermentierbarer Substrate oder starke Schwankungen in der Rationszusammensetzung zu messbaren mikrobiellen Verschiebungen führen können. Die Darmflora reagiert dynamisch. Sie kann sich anpassen, benötigt dafür jedoch Zeit. Geschwindigkeit und Ausmaß der Veränderung entscheiden darüber, ob eine physiologische Anpassung gelingt oder ob es zu einer dysbiotischen Entgleisung kommt.

Die Wissenschaft betrachtet die Darmflora heute nicht mehr als passiven „Mitverdauer“, sondern als funktionelles Stoffwechselorgan. Ihre Aktivität beeinflusst Energiegewinnung, Vitaminversorgung, Immunreaktionen, Entzündungsneigung und sogar das Verhalten. Gleichzeitig ist das System hochkomplex und noch nicht vollständig verstanden. Gerade deshalb ist in der Praxis Zurückhaltung bei schnellen Eingriffen und ein Fokus auf Fütterungskonstanz sinnvoller als das Streben nach mikrobiologischer Perfektion.

Fazit – Gesundheit beginnt bei der Darmflora

Der Dickdarm des Pferdes ist kein Anhängsel des Verdauungstrakts, sondern sein energetisches und immunologisches Zentrum. Hier wird aus scheinbar nährstoffarmen Pflanzenfasern hochwertige Energie gewonnen, hier entstehen lebensnotwendige Vitamine, und hier wird die Darmbarriere stabil gehalten.

Eine stabile Darmflora entsteht nicht durch Zusatzpräparate allein, sondern durch passende Fütterung: strukturreich, konstant, angepasst an die Physiologie des Pferdes. Rasch fermentierbare Substrate, abrupte Rationswechsel oder dauerhaft hohe Zucker- und Stärkeanteile können dieses empfindliche Gleichgewicht verschieben.

Wer sein Pferd gesund erhalten möchte, sollte deshalb nicht nur „das Pferd“ füttern – sondern vor allem seine Darmflora. Denn erst wenn die Mikroorganismen im Dickdarm optimal arbeiten, kann der Organismus seine volle Leistungsfähigkeit, Widerstandskraft und Stoffwechselstabilität entfalten.

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